Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Artenschutzstiftung: Aktuelles

Aktuelles

Neues Majolika Kunst­pro­jek­t ent­hüllt
3. Juli 2020

Eine riesi­ge Pin­guin-Skulptur wurde feierlich im Zoolo­gi­schen Stadt­gar­ten ­Karls­ruhe enthüllt. Sie symbo­li­siert die Verän­de­rung des Le­bens­raums der Humboldt-Pinguine durch die Überfi­schung der Meere und den Abbau des als Dünger genutzten Pinguin­kots (­Gua­no). Dieser Nachhal­tig­keits­ge­danke findet sich auch im Titel der Skulptur: "Change!".

Das Werk entspring­t ei­ner bereits seit 2018 beste­hen­den Koope­ra­tion zwischen Zoo, Majolika Keramik Manufaktur Karlsruhe und der Vollack Gruppe. Von der Skulptur wurde zudem eine auf 100 Stück limitier­te ­Se­rie, Multiples genannt, gefertigt. Diese waren auf der art KARLS­RUHE 2020 schnell vergriffen. Aus dem Verkauf erhält die Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe pro Multiple 100 Euro. Insgesamt konnte Zoodi­rek­tor Dr. Matthias Reinschmidt damit ­ne­ben der Skulptur eine Spende von 10.000 Euro für die Ar­ten­schutz­stif­tung (www.arten­schutz­stif­tung.de) ent­ge­gen­neh­men.

Bei der Enthül­lung ­wa­ren Arten­schutz­ku­ra­tor Dr. Clemens Becker, Vollack-Geschäfts­füh­rer Reinhard Blaurock, Zoodi­rek­tor Dr. Matthias Reinschmidt, Bürger­meis­ter Dr. Albert Käuflein sowie ­Ma­jo­lika-Geschäfts­füh­rer und Künstler Klaus Gutow­ski an­we­send.

Auf Facebook gibt es noch einen kleinen Nachschlag zum neuen Pinguin-Kunstwerk. SWR-Moderator Jürgen Essig und Zoodi­rek­tor Dr. Matthias R­ein­schmidt erklären die Kunst und was der Zoo davon hat in ihrer Mutter­spra­che - auf badisch.

Link zu Facebook

Enthüllung der Statue


Großer Artikel in der BNN über die Arbeit unseres Ar­ten­schutz­ku­ra­tors Dr. Clemens Becker

21. Januar 2020

Auf dem Bild aus dem Jahr 2002 ist rechts Dr. Clemens Becker zu sehen, als er den Orang-Utan-Schützer Willie Smits auf Borneo besuchte.

Auf dem Bild aus dem Jahr 2002 ist rechts Dr. Clemens Becker zu sehen, als er den Orang-Utan-Schützer Willie Smits auf Borneo besuchte.

Die bnn.de / Badische Neueste Nachrich­ten würdigen in einem ­großen Artikel die Arbeit unseres Arten­schutz­ku­ra­tors Dr. Clemens Becker, der seit 38 Jahren das Zuchtbuch für Orang-Utans in den Europäi­schen Zoos führt.

1985 bekam er die neu geschaf­fene Kurator­stelle im Karls­ru­her ­Zoo. Gleich­zei­tig wollte man ihn auch im Erlebnis-Zoo Hanno­ver­ ha­ben. "Die Karlsruher Verwaltung hat schneller entschie­den", erklärt Becker, wie er letztlich in Karlsruhe landete. Etwa zur glei­chen Zeit gab es die ersten Diskus­sio­nen über europäi­sche Er­hal­tungs­zucht­pro­gramme - die Zeit war reif für die Abkehr vom bis dato noch üblichen inter­na­tio­na­len Tierhandel. Als die Z­oo­ge­mein­schaft sich 1988 endlich auch für ein Zucht­pro­gramm für Orang-Utans entschied, verankerte sie Zuchtbuch und Koordi­na­tion ­bei Clemens Becker in Karlsruhe, obwohl dort noch nie Orang-Utans gehalten wurden.

Auch der Zoo Frankfurt, der Kölner Zoo, die Wilhelma und der Zoo Kre­feld waren für den stell­ver­tre­ten­den Karlsruher Zoodi­rek­tor wich­tige Stationen in seiner Verhal­tens­for­schung bei den Orang-Utans.

Hier gibt es den gesamten Artikel zu lesen:


50.000 Euro für die Sicherung der Tierwan­der­wege in der Masai-Mara

17. Januar 2020

Symbolische Scheckübergabe durch Artenschutzkurator Dr. Clemens Becker an den WWF-Afrika-Referenten und Vor-Ort-Koordinator Johannes Kirchgatter.

Symbolische Scheckübergabe durch Artenschutzkurator Dr. Clemens Becker an den WWF-Afrika-Referenten und Vor-Ort-Koordinator Johannes Kirchgatter.

Die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe hat weitere 50.000 Euro für das Masai-Mara-Projekt in Kenia mit dem WWF zur Verfü­gung ­ge­stellt. Arten­schutz­ku­ra­tor Dr. Clemens Becker überreichte die Summe gestern Abend symbolisch an den WWF-Afrika-Referenten und Vor-Ort-Koordi­na­tor Johannes Kirch­gat­ter.

Jahr­hun­derte lang lebten dort die viehzüch­ten­den Masai im Ein­klang mit der Landschaft und den Wildtieren. Dieser Einklang ist aber durch die rasche Zunahme der Bevöl­ke­rung und ihrer Vieh­her­den immer mehr aus dem Gleich­ge­wicht geraten. Das bisher gemein­schaft­lich genutzte Land wurde an einzel­ne Fa­mi­lien vergeben und eingezäunt. Ausverkauf und in­dus­tri­elle Landwirt­schaft drohen. Das hat unabseh­ba­re ­Aus­wir­kun­gen auf das Gesamt-Ökosystem und die großen Wild­tier­her­den.

Der Schutz der Masai-Mara kann nur erreicht werden, wenn die dort lebenden Menschen dauerhaft für den Natur­schutz gewon­nen wer­den, sie dabei selbst von den Schutz­maß­nah­men profi­tie­ren. Seit einigen Jahren wurden mit Unter­stüt­zung des WWF daher ­so­ge­nannte "Conser­van­cies", also Gemein­de­schutz­ge­biete, einge­rich­tet. Mit sanftem Tourismus sollen die Massai zudem Ein­nah­men generieren können.

Es werden weitere Gemeinden und ihre Mitglieder zur Teilnah­me ­ge­won­nen, um verblei­bende Lücken zu schließen, Wander­kor­ri­dore zu sichern und die Zerstörung und Zer­schnei­dung der Lebens­räume zu verhindern. Ursprüng­lich ­soll­ten 500 Hektar dabei durch die Arten­schutz­stif­tung gesicher­t wer­den. "Durch die zusätz­li­chen Aktivi­tä­ten der Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe werden es zukünftig sogar 1.000 Hektar sein. Uns ist es auch besonders wichtig, dass alle ­Sei­ten eine langfris­tige Koope­ra­tion anstreben", betont Kirch­gat­ter.

mehr Informationen zum Projekt Afrika Masai-Mara


5.000 Euro für die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karls­ruhe

15. Januar 2020

5000 € für die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe


Über die Koope­ra­tion mit dem Rheins­tet­te­ner Unter­neh­men "Die ­Fri­sche­box GmbH" und dessen Marke Red Rhino sind weitere 5.000 Euro in die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe geflossen. In den Märk­ten von EDEKA Südwest können Kunden seit wenigen Monaten Pre­mium-Nüsse in der Schale des Projekts Red Rhino kaufen. Pro ver­kauf­tem Kilogramm wird über die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karls­ruhe ein Quadrat­me­ter Lebensraum für Nashörner und andere ­Groß­tiere geschützt.

Die Arten­schutz­stif­tung hat ein Masai-Mara-Projekt in Kenia ins Leben gerufen, um Schutz­ge­biete als Lebensraum und Wan­der­kor­ri­dore für Nashörner und andere Wildtiere durch die Sa­vanne und zum Mara-Fluss als wichtiges Wasser­re­ser­voir zu sichern. Direkter Partner der Arten­schutz­stif­tung ist dabei vor Ort die Natur- und Umwelt­schutz­or­ga­ni­sa­tion WWF.

Durch eine Landreform und die zunehmende Landwirt­schaft werden ak­tu­ell immer neue Grund­stücke bewirt­schaf­tet und eingezäunt. "Der Schutz der nördlichen Masai Mara kann nur erreicht werden, wenn wir die dort lebenden Menschen dauerhaft für den Na­tur­schutz gewinnen und so dafür sorgen, dass sie selbst durch den Natur­schutz profi­tie­ren", erläutert der Karls­ru­her ­Zoo­di­rek­tor Dr. Matthias Reinschmidt.

Aus dem Verkaufs­er­lös konnte nun erneut eine Spenden­summe von 5.000 Euro erzielt werden. André Wielink vom Red-Rhino-Projek­t ­kam dazu mit zahlrei­chen Mitar­bei­tern und deren Familien in den Zoo, um das Geld symbolisch an die Arten­schutz­stif­tung zu über­ge­ben. Mit dem Projekt sollen dauerhaft die großen Tier­wan­de­run­gen erhalten werden können, deren Routen durch die Se­ren­geti und die Masai Mara gehen.

mehr Informationen zum Projekt Afrika Masai-Mara


Die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe unter­stützt die Tier-Retter in Australien mit 5.000 Euro

13. Januar 2020

Die fürch­ter­li­chen Brände in Australien sind eine Katastro­phe ­für Mensch und Natur in Down Under. Vor allem die einzig­ar­ti­ge Tier­welt leidet enorm. Nach Schätzung von Experten sind bereits ­mehr als eine Milliarde Tiere verbrannt.

Für die Arten­schutz-Doku "Elstners Reisen" haben Frank Elstner und Zoodi­rek­tor Dr. Matthias Reinschmidt vor einigen Jahren ­be­reits in Australien gedreht. Dort haben sie auch Anika Lehmann ken­nen­ge­lernt, die sich um verwaiste Koalas kümmert. Auch in ihrer Region gab es kleinere Feuer, sie geht jedoch mit anderen Tier-Rettern in die von den Bränden am schlimms­ten betrof­fe­nen ­Ge­biete, um dort zu helfen.

Die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe unter­stützt dieses Projek­t ­mit 5.000 Euro. Wer zusätzlich helfen will, kann Spenden auf das Konto der Arten­schutz­stif­tung (Volksbank Karlsruhe IBAN: DE07 6619 0000 0000 2121 21) überweisen, wir leiten es weiter. Im Video-Aufruf sind Dr. Matthias Reinschmidt, Frank Elstner und Ar­ten­schutz­ku­ra­tor Dr. Clemens Becker zu sehen.

weitere Informationen


Zoofreunde Karlsruhe spenden für Menschen­af­fen­an­lage in Krefeld

9. Januar 2020

Karlsruher Zoo zeigt Solidarität mit Krefeld

Karlsruher Zoo zeigt Solidarität mit Krefeld

Reinschmidt: "Schutz­maß­nah­men in Herkunfts­län­dern und Zucht­be­mü­hun­gen in Zoos gehen Hand in Hand"

Die Zoofreunde Karlsruhe spenden 3.000 Euro für eine neue ­Men­schen­af­fen­an­lage im Zoo Krefeld. Bei einem katastro­pha­len ­Brand in der Silves­ter­nacht war dort das Affenhaus völlig ­zer­stört worden, viele Tiere starben, darunter mehre­re Orang-Utans und Gorillas sowie ein Schimpanse. Der dortige Zoo und die Zoofreunde Krefeld sammeln seit der Tragödie für einen mög­lichst raschen Neubau eines modernen Menschen­af­fen­hau­ses.

weiterlesen

Informationen zum Orangu­tan ­Sin­tang-Projekt in Borneo


Johannes Kirch­gat­ter spricht über Arten­schutz für die Groß­tiere Afrikas

8. Januar 2020

Zoo Karlsruhe: Vortrags­reihe im Exotenhaus wird fortge­setzt

WWF-Afrika-Referent Johannes Kirch­gat­ter gibt am kommen­den ­Don­ners­tag, 16. Januar, um 18.15 Uhr im Rahmen der Winter-Vortrags­reihe im Exotenhaus des Zoolo­gi­schen Stadt­gar­tens ­Karls­ruhe Einblicke in seine Arbeit. Unter dem Titel "Ar­ten­schutz­maß­nah­men für die Großtiere Afrikas" berichtet er über seine vielfäl­ti­gen Aufgaben.

Seit 2018 haben die Arten­schutz­stif­tung des Zoo Karlsruhe und der WWF ein gemein­sa­mes Projekt in Kenia in der Masai Mara, weltweit bekannt durch die einzig­ar­ti­gen Tierwan­de­rung und den Ar­ten­reich­tum. Es werden in dem Projekt wichtige Wander­kor­ri­do­re ­durch neue Gemein­de­schutz­ge­biete gesichert. Hunderte Hektar ­kost­ba­rer Lebensraum können so durch langfris­tige Pacht­ver­trä­ge er­hal­ten und vor Zersie­de­lung, Zerstörung und Ausver­kauf ­ge­si­chert werden. Zugleich sichert natur­ver­träg­li­cher Touris­mus und nachhal­tige Landwirt­schaft ein dauer­haf­tes Einkommen für die Men­schen vor Ort. In Zeiten von Arten­schwund und Klimakrise sind ­sol­che Lösungs­an­sätze besonders wichtig und erfolg­reich.

Kirch­gat­ter zeigt in seinem Vortrag, wie sich in kürzester Zeit die Natur im Projekt­ge­biet erholt, die großen Tierherden und zahl­rei­che faszi­nie­rende Arten zurück­keh­ren. Dank neuer Metho­den ­zur Verhin­de­rung von Konflikten zwischen Mensch und Wildtie­ren ent­steht ein neues Gleich­ge­wicht in der Jahrhun­derte alten ­Ko­exis­tenz der Massai mit der Natur. Kirch­gat­ter stellt das ge­mein­same Projekt mit aktuellen Bildern und spannen­den Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen vor und steht für Fragen zur Verfügung.

Eine Anmeldung ist nicht erfor­der­lich. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karls­ru­he will­kom­men. Der Einlass in das Exotenhaus erfolgt ab 18 Uhr aus­schließ­lich über die Ettlinger Straße 4b. Die Vortrags­rei­he ist eine Koope­ra­tion zwischen dem Zoo und dem Karls­ru­her ­In­sti­tut für Techno­lo­gie (KIT).


Video­bot­schaft von Willie Smits des Sintang Orangu­tan ­Cen­ter

30. Dezember 2019

Die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe unter­stützt unter anderem ­mit den Einnahmen aus dem Freiwil­li­gen Arten­schutz-Euro an den Zoo­kas­sen das Sintang Orangutan Center von Willie Smits. Von ihm haben wir eine wunderbare Video­bot­schaft bekommen, die wir gerne auf diesem Weg teilen.


Ein Rekord-Erfolg für den Arten­schutz

17. Dezember 2019

Männlicher Gelbwangenschopfgibbon in der Natur zu sehen. Foto: N. V. Truong

Männlicher Gelbwangenschopfgibbon in der Natur zu sehen. Foto: N. V. Truong

Ein Rekord-Erfolg für den Arten­schutz: Die "Zootier des Jah­res"-Kampagne hat 2019 erstmals mehr als 115.000 Euro ein­ge­nom­men. Auch der Zoo Karlsruhe hat sich mit 5.000 Euro als Pla­tin­s­pon­sor daran beteiligt. "Wir sind überwäl­tigt, dass die dies­jäh­rige Kampagne diese unglaub­li­che Summe erbracht hat", sagt Dr. Sven Hammer, stell­ver­tre­ten­der Vorsit­zen­der der Zoo­lo­gi­schen Gesell­schaft für Arten- und Popula­ti­ons­schutz (Z­GAP): "Es ist die mit Abstand höchste Summe, die wir seit ­Be­ginn unserer Kampagnen im Jahr 2016 erreichen konnten." Die ge­sam­mel­ten Mittel können nun in effektive Schutz­maß­nah­men für die hochbe­droh­ten Gibbons in Laos und Vietnam fließen.

In Asien werden Gibbons gewildert, um ihr Fleisch als exoti­sches "­Bush Meat" zu verkaufen. Dieses Fleisch wird unter anderem auch ­ex­por­tiert, zum Beispiel nach Korea, wo es in Restau­rant­s ­an­ge­bo­ten wird. Der Verzehr von Affen­fleisch gilt leider auch bei der neuen aufstre­ben­den Mittel­schicht des modernen Vietnams als chic. Darüber hinaus werden junge Gibbons in den touris­tisch ­ge­präg­ten Teilen Asiens als Motive für Fotos angeboten. Auf diese Weise bringt der illegale Handel mit den selten gewor­de­nen Tie­ren viel Geld ein.

"Ehemals war der Lebens­raum­ver­lust die größte Bedrohung für die Gib­b­ons, doch mittler­weile gilt die Wilderei als Hauptgrund für den Rückgang der Gibbon­be­stän­de", erklärt Viktoria Michel, Projekt­ko­or­di­na­to­rin der "Zootier des Jahres"- Arten­schutz­kam­pa­gne. Experten gehen davon aus, dass allein in Vietnam jährlich bis zu 3.000 Tonnen Wildtiere und deren ­Pro­dukte unbemerkt in den illegalen Handel gehen - darunter auch ­Gib­b­ons. Nur drei Prozent dieser Wildtiere werden beschlag­nahmt. Von diesen mensch­li­chen Eingriffen erholen sich die Gib­bon­be­stände nur sehr langsam, denn die Tiere haben eine lange ­Ge­ne­ra­tio­nen­folge. So setzt die Geschlechts­reife bei Gibbons erst mit acht bis neun Jahren ein und alle zwei bis drei Jahre wird ein einzelnes Jungtier geboren, welches nach zwei Jahren ent­wöhnt wird.

Auch deswegen ruhen jetzt die Hoffnungen auf den gesam­mel­ten S­pen­den. Mit ihnen wird Ausrüstung angeschafft, die für die Pro­jekt­ar­beit der Ranger, die die Gibbons vor Ort bewachen und be­schüt­zen, unerläss­lich ist. Dazu gehören unter anderem ­Ka­me­ras, Ferngläser, Kletter­aus­rüs­tung und GPS-Geräte für die Feld­ar­beit. Zudem werden Gelän­de­mo­tor­rä­der finanziert, damit die Team­mit­glie­der zu den Forschungs­ge­bie­ten gelangen. Da es in der Gegend keinen verläss­li­chen Handy­emp­fang gibt, stellt die Kam­pa­gne zudem Satte­li­ten­te­le­fone zur Verfügung, damit sich die Teams besonders in Notlagen und auf Patrouille verstän­di­gen ­kön­nen. Als Verant­wort­li­che vor Ort erfassen die Ranger zum einen die Bestände der Gibbons und verfolgen zum anderen ­ge­mein­sam mit den zustän­di­gen Behörden die Wilderer.

Von diesen Schutz­maß­nah­men profi­tie­ren nicht nur Gibbons, sondern auch viele andere stark bedrohte Tierarten, die in Laos und Vietnam leben, etwa Rotschenk­lige Kleideraf­fen, Saolas oder Pan­go­line.

mehr zur Kampagne "Zooier des Jahres 2019"


Projekte der Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe in Ecuador und Kenia zeigen Wirkung

7. Dezember 2019

Die Elefanten sind zurück: Auf dem Gelände in der Masai Mara in Kenia, das die Artenschutzstifung Zoo Karlsruhe gepachtet hat, zegen sich nun wieder Wildtiere. Foto: Becker

Die Elefanten sind zurück: Auf dem Gelände in der Masai Mara in Kenia, das die Artenschutzstifung Zoo Karlsruhe gepachtet hat, zegen sich nun wieder Wildtiere. Foto: Becker

Einen sehr lesens­wer­ten Artikel über unsere Arten­schutz­stif­tung ­Zoo Karlsruhe haben die bnn.de / Badische Neueste Nachrich­ten ­ver­öf­fent­licht.

zum Artikel


Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe übergibt 50.000 Euro an Sintang Orangutan Center

22. November 2019


Der Schutz der Orang-Utans ist die Lebens­auf­gabe von Willie S­mits. Der seit einigen Jahren in Indonesien einge­bür­ger­te Na­tur­schüt­zer ist am 21. November für seine Anstren­gun­gen zum Erhalt der eindrucks­vol­len Menschen­af­fen mit Deutsch­lands ­be­kann­tes­tem Medien­preis, dem Bambi, bei der großen TV-Gala im Fest­spiel­haus Baden-Baden geehrt worden. Am Rande des Me­dien­großer­eig­nis­ses haben Karlsruhes Zoodi­rek­tor Dr. Matthias R­ein­schmidt und sein Stell­ver­tre­ter Dr. Clemens Becker für die Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe 50.000 Euro an das Sintang Oran­gu­tan Center von Smits übergeben.

Arten­schutz­stif­tung zählt zu bedeu­tends­ten ­Geld­ge­bern
"Ich bin begeistert, wie stark sich die Arten­schutz­stif­tung ­mitt­ler­weile bei uns engagiert. Sie gehört damit zu unseren ­be­deu­tends­ten Geldgebern. Insgesamt haben wir jetzt schon mehr als 80.000 Euro erhalten", betont Smits: "Der Bambi bringt uns Auf­merk­sam­keit für die Bedrohung der Orang-Utans, der Zoo Karls­ruhe ermöglicht uns, das Engagement auf Borneo weiter ­aus­zu­bauen." Smits gilt weltweit als einer der anerkann­tes­ten Orang-Utan-Experten und engagiert sich seit vielen Jahren vor Ort mit Auffang- und Auswil­de­rungs­sta­tio­nen.

"Ich habe die Arbeit von Willie Smits und seinem Team bei meinen ­Auf­nah­men mit Frank Elstner für die Arten­schutz-Doku Elstner­s Rei­sen kennen­ler­nen dürfen. Es ist eine Region, in der die Mensch-Tier-Konflikte immer stärker werden, gleich­zei­tig der Schmug­gel mit Orang-Utans als Haustiere nicht abnimmt. Beschlag­nahmte Tiere werden aufge­nom­men, aufge­päp­pelt, auf eine Rück­kehr in die Wildnis vorbe­rei­tet und nach Möglich­keit am Ende wirk­lich in die Natur entlassen. Die Arbeit ist nicht hoch genug ein­zu­schät­zen", erläutert Reinschmidt, der auch Vorstand der Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe ist.

weiterlesen


Bereits 5.000 Euro gespendet: Mit Nüssen die Wander­we­ge ­der Tiere in der Masai Mara sichern

17. Oktober


In den Märkten von EDEKA Südwest können Kunden ab sofor­t Pre­mium-Nüsse in der Schale des Projekts Red Rhino kaufen. Pro ver­kauf­tem Kilogramm wird über die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karls­ruhe ein Quadrat­me­ter Lebensraum für Nashörner und andere ­Groß­tiere geschützt.

Die Arten­schutz­stif­tung hat ein Masai-Mara-Projekt in Kenia ins Leben gerufen, um Schutz­ge­biete als Lebensraum und Wan­der­korridore für Nashör­ner und andere Wildtiere durch die Savanne und zum Mara-Fluss als wich­ti­ges Wasser­re­ser­voir zu sichern. Direkter Partner der Ar­ten­schutz­stif­tung ist dabei vor Ort die Natur- und Um­welt­schutz­or­ga­ni­sa­tion WWF.

Durch eine Landreform und die zunehmende Landwirt­schaft werden ak­tu­ell immer neue Grund­stücke bewirt­schaf­tet und eingezäunt. "Der Schutz der nördlichen Masai Mara kann nur erreicht werden, wenn wir die dort lebenden Menschen dauerhaft für den Na­tur­schutz gewinnen und so dafür sorgen, dass sie selbst durch den Natur­schutz profi­tie­ren", erläutert der Karls­ru­her ­Zoo­di­rek­tor Dr. Mathias Reinschmidt, der die Arten­schutz­stif­tung vor drei Jahren mitge­grün­det hat.

Das Projekt Red Rhino unter­stützt die Aktivi­tä­ten der Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe finanziell. Zu den Produk­ten ­die­ser Marke, die nun in vielen Märkten des Edeka Süd­west-Verbunds angeboten werden, zählen Walnuss­kerne, Mandeln, Erdnüsse, Pistazien und Haselnüsse aus unter­schied­li­chen Teilen der Welt.

Aus dem Verkaufs­er­lös bei Edeka konnte bereits kurz nach dem Ver­kaufs­start eine Spenden­summe von 5.000 Euro erzielt werden. André Wielink vom Red Rhino-Projekt und Rudolf Matkovic, Geschäfts­füh­rer Edeka Südwest, haben dazu einen symbo­li­schen S­pen­den­scheck an Dr. Clemens Becker, Vorstand der Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe, übergeben. Mit dem Projek­t ­sol­len dauerhaft die großen Tierwan­de­run­gen erhalten werden ­kön­nen, deren Routen durch die Serengeti und die Masai Mara gehen.

Projekt Afrika - Masai-Mara


Die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe unter­stützt den Bau einer Baumschule in Ecuador

12. Oktober

Die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe finanziert mit 3.500 US-Dollar (etwa 3.200 Euro) den Bau einer Baumschule im Colegio Unidad Educativa Fiscomisional Técnico de Ecuador in Mindo.


Die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe finanziert mit 3.500 US-Dollar (etwa 3.200 Euro) den Bau einer Baumschule im Colegio U­ni­dad Educativa Fisco­mi­sio­nal Técnico de Ecuador in Mindo. Mit den dort heran­wach­sen­den Bäumen sollen ehemalige Weide­flä­chen im Bereich des Nebelwalds wieder aufge­fors­tet werden. Mit den Pflan­zun­gen werden wieder natürliche Lebens­räume für die viel­fäl­tige Fauna des südame­ri­ka­ni­schen Lands geschaffen. Ecuador hat weltweit zusammen mit Vietnam die höchte ­Biodi­ver­si­tät, allerdings wird wie überall auf der Welt die Natur vom Menschen immer mehr zurück­ge­drängt und vernichtet. Die Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe engagiert sich auch mit einem ei­ge­nen Gelände in Ecuador, auf dem vorhan­de­ner Nebel­wald er­hal­ten wird und ehemalige Weide­flä­chen aufge­fors­tet werden. Die Schul­lei­te­rin Marcela Mafla Balanos hat das Geld bei einem ­Be­such in Deutsch­land im Rahmen der Schul­part­ner­schaft mit der Carlo Schmid Schule Karlsruhe durch Dr. Clemens Becker, Arten­schutz­ku­ra­tor des Zoos und Vorsit­zen­der der Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe, überreicht bekommen.

Projekt Ecuador - La Elenita


weitere Meldungen