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Artenschutzstiftung: Aktuelles

Aktuelles

Orang-Utan-Schützer zu Gast im Zoo Karlsruhe


Einer der weltweit bedeu­tends­ten Orang-Utan-Experten wird am kom­men­den Donnerstag, 21. Februar, um 18.15 Uhr im Rahmen der Vor­trags­reihe im Exotenhaus des Zoolo­gi­schen Stadt­gar­tens ­Karls­ruhe Einblicke in seine vielfäl­tige Arbeit mit den Men­schen­af­fen geben. Unter dem Titel "Rettet unsere Vettern - die Auffang­sta­tion für Orang-Utans in Borneo" berichtet Willie S­mits in deutscher Sprache über seine Arbeit mit den Tieren.

Der in den Nieder­lan­den geborene Smits ist Gründer und Vor­sit­zen­der der Sintang Orangutan Foundation, die das Sintang Oran­gu­tan Center führt. Zudem ist er Gründer und im Vorstand bei BOS (Borneo Orangutan Survival Founda­tion). In den Auf­fang­sta­tio­nen werden derzeit rund 600 Tiere gepflegt. Viele der Tiere werden auch wieder ausge­wil­dert. Im Vortrag stell­t S­mits die Projekte vor, zeigt alter­na­tive Landnut­zun­gen auf zer­stör­ten Gebieten für die lokale Bevöl­ke­rung auf, erläutert, wie Wälder geschützt werden können und damit auch die Orang-Utans. Die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe unter­stütz­t ­die Projekte auf Borneo finanziell.

Eine Anmeldung ist nicht erfor­der­lich. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karls­ru­he will­kom­men. Der Einlass in das Exotenhaus erfolgt ab 18 Uhr aus­schließ­lich über die Ettlinger Straße 4b. Die Vortrags­rei­he ist eine Koope­ra­tion zwischen dem Zoo und dem Karls­ru­her ­In­sti­tut für Techno­lo­gie (KIT).


Artenschutzeuro


Frei­wil­li­ger Arten­schutz-Euro hilft wichtigen Projekten

31.Dezember 2018

Im Karlsruher Zoo werden mit dem Jahres­an­fang 2019 nicht nur in den Spenden­t­rich­tern, sondern auch an den Kassen für weltwei­te Ar­ten­schutz­pro­jekte gesammelt: Ein Euro wird von den erwach­se­nen ­Be­su­chern zusätzlich zum Eintritts­preis auf freiwil­li­ger Basis er­be­ten. Dafür hatte der Gemein­de­rat im Vorfeld einstim­mig vo­tiert.

Die Einnahmen aus dem freiwil­li­gen Arten­schutz-Euro fördern die Pro­jekte der Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe und damit ­be­son­ders auch den Erhalt und die Wieder­her­stel­lung der na­tür­li­chen Lebens­räume von Tieren in fernen Konti­nen­ten. Künftig werden über die zusätz­li­chen Mittel auch lokale und re­gio­nale Projekte Unter­stüt­zung erfahren.

Der Arten­schutz-Euro wird an den Zookassen erhoben, sofern sich der Besucher nicht aktiv dagegen entschei­det. Zoo und Ar­ten­schutz­stif­tung erhoffen sich dadurch - über die norma­len S­pen­de­ner­träge hinaus - eine stabile Basis zur Erfüllung des Stif­tungs­zwecks.


Pedro Peñafiel, Sarah Stöhr und Ruben Dürr beim Bau einer Wurmzucht im Umweltzentrum Mindo Lindo.

Pedro Peñafiel, Sarah Stöhr und Ruben Dürr beim Bau einer Wurmzucht im Umweltzentrum Mindo Lindo.

Frei­wil­lige Helfer in Ecuador

25. September 2018

Das Großpro­jekt der Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe ist in Ecuador angesie­delt. Dort gibt es jetzt zwei freiwil­lige Helfer: Sarah Stöhr und Ruben Dürr. Sie arbeiten ein Jahr im Um­welt­zen­trum Mindo Lindo. Der Inter­na­tio­nale Bund, unter­stütz­t ­durch die Organi­sa­tion Weltwärts, ermöglicht diesen Aus­land­sein­satz.

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Artenschutztag 2018

Artenschutztag 2018

Voller Erfolg: 8.000 Besucher bei Arten­schutz­tag

10. September 2018

"Der diesjäh­rige Arten­schutz­tag war ein voller Erfolg", sagt ­Zoo­di­rek­tor Dr. Matthias Reinschmidt. "8.000 Besucher sind ­ges­tern in den Zoo gekommen, fast alle haben sich an den 25 Ständen rund um das Thema Arten­schutz informiert. Das ist eine ­äu­ßerst erfreu­li­che Bilanz", resümiert Arten­schutz­ku­ra­tor Dr. Clemens Becker.

Der Arten­schutz­tag wurde bereits im zweiten Jahr hinter­ein­an­der ­aus­ge­rich­tet, insgesamt 25 Insti­tu­tio­nen - und damit zehn mehr als im vergan­ge­nen Jahr - betei­lig­ten sich mit In­for­ma­ti­ons­stän­den, die über den gesamten Zoolo­gi­schen ­Stadt­gar­ten verteilt waren. Der Zoo selbst stellte dabei die Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe mit dem Thema Biodi­ver­si­tät in den Mittel­punkt rücken. Zudem wurd gezeigt, wie sich der Zoo bei ver­schie­de­nen Projekten in Sachen Arten­schutz engagiert.

Eine Spende in Höhe von 1.000 Euro überreichte im Rahmen des Ar­ten­schutz­tags Herbert Geitner, Geschäfts­füh­rer des Verbands ­Deut­scher Waldvo­gel­pfle­ger und Vogel­schüt­zer, an die Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe. Das Geld soll für das E­cua­dor-Projekt des Zoos eingesetzt werden.

"Viele Zoogäste konnten an dem Arten­schutz­tag für wichti­ge The­men sensi­bi­li­siert werden. Arten­schutz ist für uns das Leit­thema, ob mit eigenen oder mit der Unter­stüt­zung bereits ­be­ste­hen­der Projekte", stellt Reinschmidt heraus: "Es ist klasse, dass so viele Partner uns bei diesem Anlie­gen un­ter­stüt­zen." Auch im kommenden Jahr soll es wieder am letzten ­Tag der Sommer­fe­rien einen Arten­schutz­tag geben.


Delega­ti­ons­reise nach Ecuador im Mai 2018

Delega­ti­ons­reise nach Ecuador im Mai 2018

Dele­ga­ti­ons­reise nach Ecuador mit Baumpflan­zung

18.- 29. Mai 2018

Mit dem Schwer­punkt Arten-, Klima­schutz und Umwelt­bil­dung ­star­tete im Mai eine Gruppe aus Karlsruhe zur Kli­ma­part­ner­ge­meinde San Miguel de Los Bancos in Ecudaor und be­suchte natürlich auch unser Gelände La Elenita in Mindo.

Die Reise, gemeinsam organi­siert von Arten­schutz­stif­tung und Karls­ru­her Energie- und Klima­schutz­agen­tur KEK, führte von der Haupt­stadt Quito zu unserem Stützpunkt in Mindo. Dort gab es drei kompakte Tage mit zahlrei­chen Terminen. Nach einem ersten Tref­fen mit der Direktorin der dortigen katho­li­schen Schule, wurde gleich am ersten Tag auf dem Gelände La Elenita - bei strö­men­dem Regen - eine gemeinsame Baumpflanz­ak­tion durch­ge­führ­t ­mit Schülern der beste­hen­den Partner­schule Colegio Los Bancos und vorbe­rei­tet von Pedro Peńafiel. Der Nachbar des angren­zen­den ­Grund­stückes brachte zur Pflanzung ein Bäumchen mit und möchte ­sich unserer Auffors­tung anschlie­ßen!

Eine zweite Schul­part­ner­schaft, zwischen der Carlo Schmid Schule und dem Tecnico Ecuador, wurde am darauf folgenden Tag besie­gel­t im Rahmen eines großen und herzlichen Empfangs auf dem Schul­ge­lände, inklusive anschlie­ßen­der Führung über das schu­lei­gene Farmge­lände. Neben Bespre­chun­gen mit der Gemeinde, unseren örtlichen Projekt­part­nern und unseren juris­ti­schen ­Ver­tre­tern vor Ort, gab es eine mehrstün­dige Begehung von La Elenita, den Besuch des Auffors­tungs­ge­län­des Saloya der KEK, eine frühmor­gend­li­che vogel­kund­li­che Führung durch Frau Dr. Brieschke und eine abendliche Frosch­füh­rung.

Nach einem Abschieds­emp­fang für unsere Partner aus Mindo und Los Bancos reiste die gutge­launte Gruppe weiter nach Quito. Nach einem Empfang in der deutschen Botschaft und einer Besich­ti­gung ­der Stadt, schloss sich eine kleine 4-tägige Rundreise bis nach A­ma­zo­nien als privater Reise­bau­stein an. Müde, aber voller wun­der­ba­rer Eindrücke ging es nach 11 Tagen zurück. Die Reise war von den Teilneh­mern selbst finanziert, eine CO₂ - Kompen­sa­tion erfolgte über die KEK.