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Artenschutzstiftung: Aktuelles

Aktuelles

Geschenk-Ideen für Weihnach­ten 2020

Die Weihnachts­tage stehen bevor und Sie suchen ein sinnvol­les ­Ge­schenk? Wir hätten einige Vorschläge für Sie! Pflanzen Sie einen Baum oder kaufen Sie Regenwald in Ecuador oder pachten Sie Sa­vanne in Kenia! . . . Vielen Dank!

Ecuador: Wir möchten eine neue Fläche am West­hang der Anden erwerben und auch dort durch die Auffors­tung von wertlosen Rinder­wei­den mit über 30 einhei­mi­schen Baumar­ten ­se­kun­dären Regenwald und damit neuen Lebensraum für unzäh­li­ge Tiere und Pflanzen schaffen.

Kenia: Wir möchten weitere Savannen-Flächen von den Massai-Familien pachten und in eine Conser­van­cy (­Ge­meinde-Schutz­ge­biet) überführen, um auch dort die Lebens­räu­me ­für Savan­nen­tiere zu erhalten und tradi­tio­nelle Wanderwege der Huf­tiere nördlich der Serengeti zu sichern.

Urkunden: Sie können uns dabei mit Ihrer Spende un­ter­stüt­zen. Und gleich­zei­tig leisten Sie Ihren Beitrag gegen den Klima­wan­del. Für Ihre Spende ab 20 Euro erhalten Sie Ur­kun­den in Bronze (ab 20 €), oder Silber (ab 200 €) oder Gold (ab 1.000 €).

Ihre Namens­wün­sche: Ideal sind solche Urkun­den als Weihnachts­ge­schenke für Freunde, Verwandte oder Enkel­kin­der. Gerne tragen wir die von Ihnen gewünsch­ten Namen auf den Ur­kun­den ein und senden Ihnen auch Spenden­be­schei­ni­gun­gen.

Schreiben Sie uns und vergessen dabei bitte nicht Ihre Adresse. Oder vermerken Sie alle Angaben direkt bei Ihrer S­pen­den-Überwei­sung unter "Verwen­dungs­zweck" und mit dem Stich­wort "Baums­pen­de" oder "Regen­wald­s­pen­de" oder "Sa­van­nen­spen­de".

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Geschenk-Ideen für Weihnachten 2020



Willie Smits bedankt sich für zahlrei­che S­pen­den
4. November 2020

Die Arten- und Tierschutz­pro­jekte von Willie Smits sind derzeit ­durch die Corona-Krise finanziell stark bedroht. Durch unseren Auf­ruf sind bereits zahlreiche Spenden bei der Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe einge­gan­gen. Dafür bedank­t ­sich Willie Smits in diesem Video, das er uns geschickt hat. Auch wir schließen uns diesem Dank an die Spender an, es ist klasse, was bislang schon bewegt werden konnte.

Es wird aber noch mehr Geld benötigt, um die Stationen Tasiko­ki Wild­life Rescue Center und Sintang Orangutan Center über die Zeit der weltweiten Krise zu bringen. Spenden können auf das Konto der Arten­schutz­stif­tung Zoo Kasrlsruhe bei der Volks­bank ­Karls­ruhe (IBAN: DE07 6619 0000 0000 2121 21, BIC: GENODE61­KA1) un­ter dem Stichwort "Orang-Utan" überwiesen werden.


Dringend Hilfe für Orang-Utans und Co. benötigt
14. Oktober 2020

Die Arten- und Tierschutz­pro­jekte von Willie Smits sind ein­zig­ar­tig. Sein Engagement in Indonesien für die vom Aus­ster­ben bedrohten Orang-Utans wurde im vergan­ge­nen Jahr in Deutsch­land sogar mit dem Medien­preis BAMBI geehrt. Durch die ak­tu­elle Pandemie sind die beiden Stationen Sintang Orangu­tan ­Cen­ter und Tasikoki Wildlife allerdings in ihrer Existenz ­be­droht.

Staat­li­che Gelder, die sonst für die Aufnahme beschlag­nahm­ter Tiere gezahlt werden, bleiben aktuell komplett aus. Besu­cher­grup­pen, die Geld zahlen, gibt es derzeit nicht. Und auch die generelle Spenden­be­reit­schaft ist deutlich zu gering.

Die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe, die sich bereits seit vie­len Jahren für die Projekte engagiert, überweist als So­fort­maß­nahme 10.000 Euro an die Organi­sa­tio­nen von Willie S­mits, um dessen unver­schul­det in Not geratene Stationen zu helfen. Das reicht aber nicht aus, um die Tiere auch in den kom­men­den Monaten zu ernähren sowie den Tierpfle­gern und Helfern vor Ort ihren Lohn zu zahlen.

Frank Elstner, der Willie Smits' Projekte bei einem Dreh zu "Elst­ners Reisen" in Indonesien kennen­ler­nen durfte, ruft ­zu­sam­men mit Zoodi­rek­tor Dr. Matthias Reinschmidt und Ar­ten­schutz­ku­ra­tor Dr. Clemens Becker zu Spenden auf. Diese ­kön­nen auf das Konto der Arten­schutz­stif­tung bei der Volks­bank ­Karls­ruhe (IBAN: DE07 6619 0000 0000 2121 21, BIC: GENODE61­KA1) un­ter dem Stichwort "Orang-Utan" überwiesen werden.

Weitere Infos zum Artenschutzprojekt Borneo - Orang-Utans


Neues Majolika Kunst­pro­jek­t ent­hüllt
3. Juli 2020

Eine riesi­ge Pin­guin-Skulptur wurde feierlich im Zoolo­gi­schen Stadt­gar­ten ­Karls­ruhe enthüllt. Sie symbo­li­siert die Verän­de­rung des Le­bens­raums der Humboldt-Pinguine durch die Überfi­schung der Meere und den Abbau des als Dünger genutzten Pinguin­kots (­Gua­no). Dieser Nachhal­tig­keits­ge­danke findet sich auch im Titel der Skulptur: "Change!".

Das Werk entspring­t ei­ner bereits seit 2018 beste­hen­den Koope­ra­tion zwischen Zoo, Majolika Keramik Manufaktur Karlsruhe und der Vollack Gruppe. Von der Skulptur wurde zudem eine auf 100 Stück limitier­te ­Se­rie, Multiples genannt, gefertigt. Diese waren auf der art KARLS­RUHE 2020 schnell vergriffen. Aus dem Verkauf erhält die Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe pro Multiple 100 Euro. Insgesamt konnte Zoodi­rek­tor Dr. Matthias Reinschmidt damit ­ne­ben der Skulptur eine Spende von 10.000 Euro für die Ar­ten­schutz­stif­tung (www.arten­schutz­stif­tung.de) ent­ge­gen­neh­men.

Bei der Enthül­lung ­wa­ren Arten­schutz­ku­ra­tor Dr. Clemens Becker, Vollack-Geschäfts­füh­rer Reinhard Blaurock, Zoodi­rek­tor Dr. Matthias Reinschmidt, Bürger­meis­ter Dr. Albert Käuflein sowie ­Ma­jo­lika-Geschäfts­füh­rer und Künstler Klaus Gutow­ski an­we­send.

Auf Facebook gibt es noch einen kleinen Nachschlag zum neuen Pinguin-Kunstwerk. SWR-Moderator Jürgen Essig und Zoodi­rek­tor Dr. Matthias R­ein­schmidt erklären die Kunst und was der Zoo davon hat in ihrer Mutter­spra­che - auf badisch.

Link zu Facebook

Enthüllung der Statue



Großer Artikel in der BNN über die Arbeit unseres Ar­ten­schutz­ku­ra­tors Dr. Clemens Becker

21. Januar 2020

Auf dem Bild aus dem Jahr 2002 ist rechts Dr. Clemens Becker zu sehen, als er den Orang-Utan-Schützer Willie Smits auf Borneo besuchte.

Auf dem Bild aus dem Jahr 2002 ist rechts Dr. Clemens Becker zu sehen, als er den Orang-Utan-Schützer Willie Smits auf Borneo besuchte.

Die bnn.de / Badische Neueste Nachrich­ten würdigen in einem ­großen Artikel die Arbeit unseres Arten­schutz­ku­ra­tors Dr. Clemens Becker, der seit 38 Jahren das Zuchtbuch für Orang-Utans in den Europäi­schen Zoos führt.

1985 bekam er die neu geschaf­fene Kurator­stelle im Karls­ru­her ­Zoo. Gleich­zei­tig wollte man ihn auch im Erlebnis-Zoo Hanno­ver­ ha­ben. "Die Karlsruher Verwaltung hat schneller entschie­den", erklärt Becker, wie er letztlich in Karlsruhe landete. Etwa zur glei­chen Zeit gab es die ersten Diskus­sio­nen über europäi­sche Er­hal­tungs­zucht­pro­gramme - die Zeit war reif für die Abkehr vom bis dato noch üblichen inter­na­tio­na­len Tierhandel. Als die Z­oo­ge­mein­schaft sich 1988 endlich auch für ein Zucht­pro­gramm für Orang-Utans entschied, verankerte sie Zuchtbuch und Koordi­na­tion ­bei Clemens Becker in Karlsruhe, obwohl dort noch nie Orang-Utans gehalten wurden.

Auch der Zoo Frankfurt, der Kölner Zoo, die Wilhelma und der Zoo Kre­feld waren für den stell­ver­tre­ten­den Karlsruher Zoodi­rek­tor wich­tige Stationen in seiner Verhal­tens­for­schung bei den Orang-Utans.

Hier gibt es den gesamten Artikel zu lesen:


50.000 Euro für die Sicherung der Tierwan­der­wege in der Masai-Mara

17. Januar 2020

Symbolische Scheckübergabe durch Artenschutzkurator Dr. Clemens Becker an den WWF-Afrika-Referenten und Vor-Ort-Koordinator Johannes Kirchgatter.

Symbolische Scheckübergabe durch Artenschutzkurator Dr. Clemens Becker an den WWF-Afrika-Referenten und Vor-Ort-Koordinator Johannes Kirchgatter.

Die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe hat weitere 50.000 Euro für das Masai-Mara-Projekt in Kenia mit dem WWF zur Verfü­gung ­ge­stellt. Arten­schutz­ku­ra­tor Dr. Clemens Becker überreichte die Summe gestern Abend symbolisch an den WWF-Afrika-Referenten und Vor-Ort-Koordi­na­tor Johannes Kirch­gat­ter.

Jahr­hun­derte lang lebten dort die viehzüch­ten­den Masai im Ein­klang mit der Landschaft und den Wildtieren. Dieser Einklang ist aber durch die rasche Zunahme der Bevöl­ke­rung und ihrer Vieh­her­den immer mehr aus dem Gleich­ge­wicht geraten. Das bisher gemein­schaft­lich genutzte Land wurde an einzel­ne Fa­mi­lien vergeben und eingezäunt. Ausverkauf und in­dus­tri­elle Landwirt­schaft drohen. Das hat unabseh­ba­re ­Aus­wir­kun­gen auf das Gesamt-Ökosystem und die großen Wild­tier­her­den.

Der Schutz der Masai-Mara kann nur erreicht werden, wenn die dort lebenden Menschen dauerhaft für den Natur­schutz gewon­nen wer­den, sie dabei selbst von den Schutz­maß­nah­men profi­tie­ren. Seit einigen Jahren wurden mit Unter­stüt­zung des WWF daher ­so­ge­nannte "Conser­van­cies", also Gemein­de­schutz­ge­biete, einge­rich­tet. Mit sanftem Tourismus sollen die Massai zudem Ein­nah­men generieren können.

Es werden weitere Gemeinden und ihre Mitglieder zur Teilnah­me ­ge­won­nen, um verblei­bende Lücken zu schließen, Wander­kor­ri­dore zu sichern und die Zerstörung und Zer­schnei­dung der Lebens­räume zu verhindern. Ursprüng­lich ­soll­ten 500 Hektar dabei durch die Arten­schutz­stif­tung gesicher­t wer­den. "Durch die zusätz­li­chen Aktivi­tä­ten der Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe werden es zukünftig sogar 1.000 Hektar sein. Uns ist es auch besonders wichtig, dass alle ­Sei­ten eine langfris­tige Koope­ra­tion anstreben", betont Kirch­gat­ter.

mehr Informationen zum Projekt Afrika Masai-Mara


5.000 Euro für die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karls­ruhe

15. Januar 2020

5000 € für die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe


Über die Koope­ra­tion mit dem Rheins­tet­te­ner Unter­neh­men "Die ­Fri­sche­box GmbH" und dessen Marke Red Rhino sind weitere 5.000 Euro in die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe geflossen. In den Märk­ten von EDEKA Südwest können Kunden seit wenigen Monaten Pre­mium-Nüsse in der Schale des Projekts Red Rhino kaufen. Pro ver­kauf­tem Kilogramm wird über die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karls­ruhe ein Quadrat­me­ter Lebensraum für Nashörner und andere ­Groß­tiere geschützt.

Die Arten­schutz­stif­tung hat ein Masai-Mara-Projekt in Kenia ins Leben gerufen, um Schutz­ge­biete als Lebensraum und Wan­der­kor­ri­dore für Nashörner und andere Wildtiere durch die Sa­vanne und zum Mara-Fluss als wichtiges Wasser­re­ser­voir zu sichern. Direkter Partner der Arten­schutz­stif­tung ist dabei vor Ort die Natur- und Umwelt­schutz­or­ga­ni­sa­tion WWF.

Durch eine Landreform und die zunehmende Landwirt­schaft werden ak­tu­ell immer neue Grund­stücke bewirt­schaf­tet und eingezäunt. "Der Schutz der nördlichen Masai Mara kann nur erreicht werden, wenn wir die dort lebenden Menschen dauerhaft für den Na­tur­schutz gewinnen und so dafür sorgen, dass sie selbst durch den Natur­schutz profi­tie­ren", erläutert der Karls­ru­her ­Zoo­di­rek­tor Dr. Matthias Reinschmidt.

Aus dem Verkaufs­er­lös konnte nun erneut eine Spenden­summe von 5.000 Euro erzielt werden. André Wielink vom Red-Rhino-Projek­t ­kam dazu mit zahlrei­chen Mitar­bei­tern und deren Familien in den Zoo, um das Geld symbolisch an die Arten­schutz­stif­tung zu über­ge­ben. Mit dem Projekt sollen dauerhaft die großen Tier­wan­de­run­gen erhalten werden können, deren Routen durch die Se­ren­geti und die Masai Mara gehen.

mehr Informationen zum Projekt Afrika Masai-Mara


Die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe unter­stützt die Tier-Retter in Australien mit 5.000 Euro

13. Januar 2020

Die fürch­ter­li­chen Brände in Australien sind eine Katastro­phe ­für Mensch und Natur in Down Under. Vor allem die einzig­ar­ti­ge Tier­welt leidet enorm. Nach Schätzung von Experten sind bereits ­mehr als eine Milliarde Tiere verbrannt.

Für die Arten­schutz-Doku "Elstners Reisen" haben Frank Elstner und Zoodi­rek­tor Dr. Matthias Reinschmidt vor einigen Jahren ­be­reits in Australien gedreht. Dort haben sie auch Anika Lehmann ken­nen­ge­lernt, die sich um verwaiste Koalas kümmert. Auch in ihrer Region gab es kleinere Feuer, sie geht jedoch mit anderen Tier-Rettern in die von den Bränden am schlimms­ten betrof­fe­nen ­Ge­biete, um dort zu helfen.

Die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe unter­stützt dieses Projek­t ­mit 5.000 Euro. Wer zusätzlich helfen will, kann Spenden auf das Konto der Arten­schutz­stif­tung (Volksbank Karlsruhe IBAN: DE07 6619 0000 0000 2121 21) überweisen, wir leiten es weiter. Im Video-Aufruf sind Dr. Matthias Reinschmidt, Frank Elstner und Ar­ten­schutz­ku­ra­tor Dr. Clemens Becker zu sehen.

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Zoofreunde Karlsruhe spenden für Menschen­af­fen­an­lage in Krefeld

9. Januar 2020

Karlsruher Zoo zeigt Solidarität mit Krefeld

Karlsruher Zoo zeigt Solidarität mit Krefeld

Reinschmidt: "Schutz­maß­nah­men in Herkunfts­län­dern und Zucht­be­mü­hun­gen in Zoos gehen Hand in Hand"

Die Zoofreunde Karlsruhe spenden 3.000 Euro für eine neue ­Men­schen­af­fen­an­lage im Zoo Krefeld. Bei einem katastro­pha­len ­Brand in der Silves­ter­nacht war dort das Affenhaus völlig ­zer­stört worden, viele Tiere starben, darunter mehre­re Orang-Utans und Gorillas sowie ein Schimpanse. Der dortige Zoo und die Zoofreunde Krefeld sammeln seit der Tragödie für einen mög­lichst raschen Neubau eines modernen Menschen­af­fen­hau­ses.

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Informationen zum Orangu­tan ­Sin­tang-Projekt in Borneo


Johannes Kirch­gat­ter spricht über Arten­schutz für die Groß­tiere Afrikas

8. Januar 2020

Zoo Karlsruhe: Vortrags­reihe im Exotenhaus wird fortge­setzt

WWF-Afrika-Referent Johannes Kirch­gat­ter gibt am kommen­den ­Don­ners­tag, 16. Januar, um 18.15 Uhr im Rahmen der Winter-Vortrags­reihe im Exotenhaus des Zoolo­gi­schen Stadt­gar­tens ­Karls­ruhe Einblicke in seine Arbeit. Unter dem Titel "Ar­ten­schutz­maß­nah­men für die Großtiere Afrikas" berichtet er über seine vielfäl­ti­gen Aufgaben.

Seit 2018 haben die Arten­schutz­stif­tung des Zoo Karlsruhe und der WWF ein gemein­sa­mes Projekt in Kenia in der Masai Mara, weltweit bekannt durch die einzig­ar­ti­gen Tierwan­de­rung und den Ar­ten­reich­tum. Es werden in dem Projekt wichtige Wander­kor­ri­do­re ­durch neue Gemein­de­schutz­ge­biete gesichert. Hunderte Hektar ­kost­ba­rer Lebensraum können so durch langfris­tige Pacht­ver­trä­ge er­hal­ten und vor Zersie­de­lung, Zerstörung und Ausver­kauf ­ge­si­chert werden. Zugleich sichert natur­ver­träg­li­cher Touris­mus und nachhal­tige Landwirt­schaft ein dauer­haf­tes Einkommen für die Men­schen vor Ort. In Zeiten von Arten­schwund und Klimakrise sind ­sol­che Lösungs­an­sätze besonders wichtig und erfolg­reich.

Kirch­gat­ter zeigt in seinem Vortrag, wie sich in kürzester Zeit die Natur im Projekt­ge­biet erholt, die großen Tierherden und zahl­rei­che faszi­nie­rende Arten zurück­keh­ren. Dank neuer Metho­den ­zur Verhin­de­rung von Konflikten zwischen Mensch und Wildtie­ren ent­steht ein neues Gleich­ge­wicht in der Jahrhun­derte alten ­Ko­exis­tenz der Massai mit der Natur. Kirch­gat­ter stellt das ge­mein­same Projekt mit aktuellen Bildern und spannen­den Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen vor und steht für Fragen zur Verfügung.

Eine Anmeldung ist nicht erfor­der­lich. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karls­ru­he will­kom­men. Der Einlass in das Exotenhaus erfolgt ab 18 Uhr aus­schließ­lich über die Ettlinger Straße 4b. Die Vortrags­rei­he ist eine Koope­ra­tion zwischen dem Zoo und dem Karls­ru­her ­In­sti­tut für Techno­lo­gie (KIT).


Video­bot­schaft von Willie Smits des Sintang Orangu­tan ­Cen­ter

30. Dezember 2019

Die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe unter­stützt unter anderem ­mit den Einnahmen aus dem Freiwil­li­gen Arten­schutz-Euro an den Zoo­kas­sen das Sintang Orangutan Center von Willie Smits. Von ihm haben wir eine wunderbare Video­bot­schaft bekommen, die wir gerne auf diesem Weg teilen.


Ein Rekord-Erfolg für den Arten­schutz

17. Dezember 2019

Männlicher Gelbwangenschopfgibbon in der Natur zu sehen. Foto: N. V. Truong

Männlicher Gelbwangenschopfgibbon in der Natur zu sehen. Foto: N. V. Truong

Ein Rekord-Erfolg für den Arten­schutz: Die "Zootier des Jah­res"-Kampagne hat 2019 erstmals mehr als 115.000 Euro ein­ge­nom­men. Auch der Zoo Karlsruhe hat sich mit 5.000 Euro als Pla­tin­s­pon­sor daran beteiligt. "Wir sind überwäl­tigt, dass die dies­jäh­rige Kampagne diese unglaub­li­che Summe erbracht hat", sagt Dr. Sven Hammer, stell­ver­tre­ten­der Vorsit­zen­der der Zoo­lo­gi­schen Gesell­schaft für Arten- und Popula­ti­ons­schutz (Z­GAP): "Es ist die mit Abstand höchste Summe, die wir seit ­Be­ginn unserer Kampagnen im Jahr 2016 erreichen konnten." Die ge­sam­mel­ten Mittel können nun in effektive Schutz­maß­nah­men für die hochbe­droh­ten Gibbons in Laos und Vietnam fließen.

In Asien werden Gibbons gewildert, um ihr Fleisch als exoti­sches "­Bush Meat" zu verkaufen. Dieses Fleisch wird unter anderem auch ­ex­por­tiert, zum Beispiel nach Korea, wo es in Restau­rant­s ­an­ge­bo­ten wird. Der Verzehr von Affen­fleisch gilt leider auch bei der neuen aufstre­ben­den Mittel­schicht des modernen Vietnams als chic. Darüber hinaus werden junge Gibbons in den touris­tisch ­ge­präg­ten Teilen Asiens als Motive für Fotos angeboten. Auf diese Weise bringt der illegale Handel mit den selten gewor­de­nen Tie­ren viel Geld ein.

"Ehemals war der Lebens­raum­ver­lust die größte Bedrohung für die Gib­b­ons, doch mittler­weile gilt die Wilderei als Hauptgrund für den Rückgang der Gibbon­be­stän­de", erklärt Viktoria Michel, Projekt­ko­or­di­na­to­rin der "Zootier des Jahres"- Arten­schutz­kam­pa­gne. Experten gehen davon aus, dass allein in Vietnam jährlich bis zu 3.000 Tonnen Wildtiere und deren ­Pro­dukte unbemerkt in den illegalen Handel gehen - darunter auch ­Gib­b­ons. Nur drei Prozent dieser Wildtiere werden beschlag­nahmt. Von diesen mensch­li­chen Eingriffen erholen sich die Gib­bon­be­stände nur sehr langsam, denn die Tiere haben eine lange ­Ge­ne­ra­tio­nen­folge. So setzt die Geschlechts­reife bei Gibbons erst mit acht bis neun Jahren ein und alle zwei bis drei Jahre wird ein einzelnes Jungtier geboren, welches nach zwei Jahren ent­wöhnt wird.

Auch deswegen ruhen jetzt die Hoffnungen auf den gesam­mel­ten S­pen­den. Mit ihnen wird Ausrüstung angeschafft, die für die Pro­jekt­ar­beit der Ranger, die die Gibbons vor Ort bewachen und be­schüt­zen, unerläss­lich ist. Dazu gehören unter anderem ­Ka­me­ras, Ferngläser, Kletter­aus­rüs­tung und GPS-Geräte für die Feld­ar­beit. Zudem werden Gelän­de­mo­tor­rä­der finanziert, damit die Team­mit­glie­der zu den Forschungs­ge­bie­ten gelangen. Da es in der Gegend keinen verläss­li­chen Handy­emp­fang gibt, stellt die Kam­pa­gne zudem Satte­li­ten­te­le­fone zur Verfügung, damit sich die Teams besonders in Notlagen und auf Patrouille verstän­di­gen ­kön­nen. Als Verant­wort­li­che vor Ort erfassen die Ranger zum einen die Bestände der Gibbons und verfolgen zum anderen ­ge­mein­sam mit den zustän­di­gen Behörden die Wilderer.

Von diesen Schutz­maß­nah­men profi­tie­ren nicht nur Gibbons, sondern auch viele andere stark bedrohte Tierarten, die in Laos und Vietnam leben, etwa Rotschenk­lige Kleideraf­fen, Saolas oder Pan­go­line.

mehr zur Kampagne "Zooier des Jahres 2019"


Projekte der Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe in Ecuador und Kenia zeigen Wirkung

7. Dezember 2019

Die Elefanten sind zurück: Auf dem Gelände in der Masai Mara in Kenia, das die Artenschutzstifung Zoo Karlsruhe gepachtet hat, zegen sich nun wieder Wildtiere. Foto: Becker

Die Elefanten sind zurück: Auf dem Gelände in der Masai Mara in Kenia, das die Artenschutzstifung Zoo Karlsruhe gepachtet hat, zegen sich nun wieder Wildtiere. Foto: Becker

Einen sehr lesens­wer­ten Artikel über unsere Arten­schutz­stif­tung ­Zoo Karlsruhe haben die bnn.de / Badische Neueste Nachrich­ten ­ver­öf­fent­licht.

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Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe übergibt 50.000 Euro an Sintang Orangutan Center

22. November 2019


Der Schutz der Orang-Utans ist die Lebens­auf­gabe von Willie S­mits. Der seit einigen Jahren in Indonesien einge­bür­ger­te Na­tur­schüt­zer ist am 21. November für seine Anstren­gun­gen zum Erhalt der eindrucks­vol­len Menschen­af­fen mit Deutsch­lands ­be­kann­tes­tem Medien­preis, dem Bambi, bei der großen TV-Gala im Fest­spiel­haus Baden-Baden geehrt worden. Am Rande des Me­dien­großer­eig­nis­ses haben Karlsruhes Zoodi­rek­tor Dr. Matthias R­ein­schmidt und sein Stell­ver­tre­ter Dr. Clemens Becker für die Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe 50.000 Euro an das Sintang Oran­gu­tan Center von Smits übergeben.

Arten­schutz­stif­tung zählt zu bedeu­tends­ten ­Geld­ge­bern
"Ich bin begeistert, wie stark sich die Arten­schutz­stif­tung ­mitt­ler­weile bei uns engagiert. Sie gehört damit zu unseren ­be­deu­tends­ten Geldgebern. Insgesamt haben wir jetzt schon mehr als 80.000 Euro erhalten", betont Smits: "Der Bambi bringt uns Auf­merk­sam­keit für die Bedrohung der Orang-Utans, der Zoo Karls­ruhe ermöglicht uns, das Engagement auf Borneo weiter ­aus­zu­bauen." Smits gilt weltweit als einer der anerkann­tes­ten Orang-Utan-Experten und engagiert sich seit vielen Jahren vor Ort mit Auffang- und Auswil­de­rungs­sta­tio­nen.

"Ich habe die Arbeit von Willie Smits und seinem Team bei meinen ­Auf­nah­men mit Frank Elstner für die Arten­schutz-Doku Elstner­s Rei­sen kennen­ler­nen dürfen. Es ist eine Region, in der die Mensch-Tier-Konflikte immer stärker werden, gleich­zei­tig der Schmug­gel mit Orang-Utans als Haustiere nicht abnimmt. Beschlag­nahmte Tiere werden aufge­nom­men, aufge­päp­pelt, auf eine Rück­kehr in die Wildnis vorbe­rei­tet und nach Möglich­keit am Ende wirk­lich in die Natur entlassen. Die Arbeit ist nicht hoch genug ein­zu­schät­zen", erläutert Reinschmidt, der auch Vorstand der Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe ist.

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Bereits 5.000 Euro gespendet: Mit Nüssen die Wander­we­ge ­der Tiere in der Masai Mara sichern

17. Oktober


In den Märkten von EDEKA Südwest können Kunden ab sofor­t Pre­mium-Nüsse in der Schale des Projekts Red Rhino kaufen. Pro ver­kauf­tem Kilogramm wird über die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karls­ruhe ein Quadrat­me­ter Lebensraum für Nashörner und andere ­Groß­tiere geschützt.

Die Arten­schutz­stif­tung hat ein Masai-Mara-Projekt in Kenia ins Leben gerufen, um Schutz­ge­biete als Lebensraum und Wan­der­korridore für Nashör­ner und andere Wildtiere durch die Savanne und zum Mara-Fluss als wich­ti­ges Wasser­re­ser­voir zu sichern. Direkter Partner der Ar­ten­schutz­stif­tung ist dabei vor Ort die Natur- und Um­welt­schutz­or­ga­ni­sa­tion WWF.

Durch eine Landreform und die zunehmende Landwirt­schaft werden ak­tu­ell immer neue Grund­stücke bewirt­schaf­tet und eingezäunt. "Der Schutz der nördlichen Masai Mara kann nur erreicht werden, wenn wir die dort lebenden Menschen dauerhaft für den Na­tur­schutz gewinnen und so dafür sorgen, dass sie selbst durch den Natur­schutz profi­tie­ren", erläutert der Karls­ru­her ­Zoo­di­rek­tor Dr. Mathias Reinschmidt, der die Arten­schutz­stif­tung vor drei Jahren mitge­grün­det hat.

Das Projekt Red Rhino unter­stützt die Aktivi­tä­ten der Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe finanziell. Zu den Produk­ten ­die­ser Marke, die nun in vielen Märkten des Edeka Süd­west-Verbunds angeboten werden, zählen Walnuss­kerne, Mandeln, Erdnüsse, Pistazien und Haselnüsse aus unter­schied­li­chen Teilen der Welt.

Aus dem Verkaufs­er­lös bei Edeka konnte bereits kurz nach dem Ver­kaufs­start eine Spenden­summe von 5.000 Euro erzielt werden. André Wielink vom Red Rhino-Projekt und Rudolf Matkovic, Geschäfts­füh­rer Edeka Südwest, haben dazu einen symbo­li­schen S­pen­den­scheck an Dr. Clemens Becker, Vorstand der Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe, übergeben. Mit dem Projek­t ­sol­len dauerhaft die großen Tierwan­de­run­gen erhalten werden ­kön­nen, deren Routen durch die Serengeti und die Masai Mara gehen.

Projekt Afrika - Masai-Mara


Die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe unter­stützt den Bau einer Baumschule in Ecuador

12. Oktober

Die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe finanziert mit 3.500 US-Dollar (etwa 3.200 Euro) den Bau einer Baumschule im Colegio Unidad Educativa Fiscomisional Técnico de Ecuador in Mindo.


Die Arten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe finanziert mit 3.500 US-Dollar (etwa 3.200 Euro) den Bau einer Baumschule im Colegio U­ni­dad Educativa Fisco­mi­sio­nal Técnico de Ecuador in Mindo. Mit den dort heran­wach­sen­den Bäumen sollen ehemalige Weide­flä­chen im Bereich des Nebelwalds wieder aufge­fors­tet werden. Mit den Pflan­zun­gen werden wieder natürliche Lebens­räume für die viel­fäl­tige Fauna des südame­ri­ka­ni­schen Lands geschaffen. Ecuador hat weltweit zusammen mit Vietnam die höchte ­Biodi­ver­si­tät, allerdings wird wie überall auf der Welt die Natur vom Menschen immer mehr zurück­ge­drängt und vernichtet. Die Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe engagiert sich auch mit einem ei­ge­nen Gelände in Ecuador, auf dem vorhan­de­ner Nebel­wald er­hal­ten wird und ehemalige Weide­flä­chen aufge­fors­tet werden. Die Schul­lei­te­rin Marcela Mafla Balanos hat das Geld bei einem ­Be­such in Deutsch­land im Rahmen der Schul­part­ner­schaft mit der Carlo Schmid Schule Karlsruhe durch Dr. Clemens Becker, Arten­schutz­ku­ra­tor des Zoos und Vorsit­zen­der der Ar­ten­schutz­stif­tung Zoo Karlsruhe, überreicht bekommen.

Projekt Ecuador - La Elenita


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